Das bulgarische Sonnenstrand ist für viele der absolut perfekte Ort auf Erden. So mancher Tourist träumt nach seinem Sonnenstrand-Urlaub noch lange davon, Sonnenstrand zu seiner neuen dauerhaften Wahlheimat zu machen. Und das kann jeder, der seinen Sommerurlaub einmal in Sonnenstrand verbracht hat, nur zu gut verstehen. Traumhafte Strände, herrlich warme Temperaturen und tolle Landschaften prägen das Bild. Dazu gibt es schöne Hotels, freundliche Einheimische und leckere bulgarische Spezialitäten.
Vielen Sonnenstrand-Urlaubern reichen diese Vorzüge im Grunde schon zum Glücklich sein und große Unternehmungen sind gar nicht nötig, um den Bulgarien-Urlaub zu einem Erfolg zu machen. Doch wer sich doch einmal etwas rührig fühlt, der kann in Sonnenstrand auch aus einer Vielzahl möglicher Unternehmungen wählen. Beliebt sind beispielsweise Ausflüge in die Metropole Istanbul. Wer sich dort langweilt, dem ist nicht mehr zu helfen. Besonders beeindruckend sind Führungen, die einen Einblick in die fast 1500 jährige Geschichte des Landes erlauben, indem sie zahlreiche der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt ‚abklappern‘. Das Kontrastprogramm zu viel Kultur in der Großstadt bekommen Sie zum Beispiel, wenn Sie sich einen Tag auf einer Yacht gönnen und das wunderbare Wetter und das glasklare Meer auf hoher See genießen.
Auch Abends ist das Angebot vielfältig. Sie können aus einer ganzen Reihe verschiedener Bars und Diskotheken auswählen und werden darunter ganz bestimmt ein passendes Etablissement finden. Verschiedene Musikstile und ein teilweise sehr unterschiedliches Publikum sorgen dafür, dass jeder Club mit seiner eigenen Atmosphäre aufwarten kann, sie müssen sich also nur noch die Lokalität heraussuchen, die Ihrem Geschmack entspricht.
Und auch, wenn es nicht gleich eine richtige Party sein soll, müssen sie die angenehm lauen Abende nicht in ihrem Hotelzimmer verbringen. In den diversen Restaurants und Cafés des Ortes können Sie nicht nur die hervorragenden regionalen Spezialitäten genießen, sondern auch lange sitzen und plauschen und sich vom (für deutsche Verhältnisse über alle Maßen ungewöhnlich) freundlichen Personal jeden Wunsch von den Lippen ablesen lassen.
Freizeit am Sonnenstrand
18. März 2011Burgas
08. Februar 2011Burgas (eine andere Schreibweise ist Bourgas) gehört zu den größten bulgarischen Städten und nimmt in dieser Rangliste den vierten Platz ein. Ungefähr 230 000 Einwohner leben in der Stadt oder in ihrem Einzugsgebiet. Burgas liegt an der Küste des Schwarzen Meeres und zählt zu den bedeutendsten Hafen- und Industriestädten Bulgariens. Salziges Meerwasser umspült die Strände im Osten der Stadt, während sie im Westen von einer Kette einzelner Seen umsäumt wird. Deren wichtigste und größte sind der Mandra-See, der Burgas-See und der Atanasow See. Das Klima der Region ist als gemäßigt kontinental und trocken einzustufen. Die im Grunde heißen Sommer werden als angenehm und erträglich empfunden, weil ständig eine kühlende Brise vom Meer in das Land hinein weht. Die Winter kommen meist schneefrei und mild daher.
Die Stadt Burgas hat in ihrem nahen Umfeld einige Naturschutzgebiete aufzuweisen. Auf den westlich der Stadt gelegenen Seen und an deren Ufern nisten oder überwintern außer dem Pelikan und dem Kormoran noch viele andere Vogelarten. Der kleinste Säuger der Welt, die Etruskerspitzmaus, lebt am Atanasow-See. Im letzten Jahr wurden Rosaflamingos an eben diesem See gesichtet. In der weiteren Umgebung von Burgas soll eine nach der Stadt bemannte Bärenart, der Burgas-Bär, leben. Es ist jedoch nicht geklärt, ob es sich bei diesem Tier um eine Sage oder Legende handelt. Angeblich berichteten jedoch Wanderer von einem direkten Sichtkontakt mit jenem Bären.
Von der Antike bis zum Ende des ersten Jahrtausends wurde die Geschichte der Region durch das Römische Reich geprägt. Danach wurde dieser Teil Europas vom Osmanischen Reich erobert und etwa 500 Jahre lang beherrscht. Erst die russische Armee beendete die Hegemonie des Osmanischen Reiches gegen Mitte/Ende des neunzehnten Jahrhunderts.
Das Bild der Stadt wird an ihrer Peripherie vom damals sozialistisch geprägten Wohnungsbau bestimmt. An der Küste des Schwarzen Meeres hat Burgas einen viele hundert Meter langen Sandstrand, der von der Bevölkerung gern und oft genutzt wird. Außerhalb der Stadt werden die Flächen landwirtschaftlich intensiv genutzt.Es werden vor allem Getreide und Wein angebaut. Der Hafen von Burgas ist der leistungsfähigste und größte Fischerei- und Überseehafen ganz Bulgariens. Die bulgarische Schwarzmeer-Kriegsflotte hat etwas außerhalb der Stadt ihren Heimathafen.